Schwangerschaft & Kinder unter 3Sucht und Drogen

Sucht:

Sucht kann in jedem Alter zum Thema werden. Im Jugendalter kann Sucht vielfältig aussehen: Stoffliche Süchte wie die nach Nikotin, Alkohol und  Drogen, aber auch Verhaltenssüchte wie Mager- und Fettsucht oder Spielsucht können Jugendliche krank machen. Eine frühzeitige Förderung von gesundem Lebensstil und eine nachhaltige Stärkung von Kindern in ihrer Ich-Kompetenz und ihrer Sozialkompetenz sind die beste Prävention.

"Schon als junger Mensch zu lernen, dass Probleme ohne Suchtmittel zu bewältigen sind, ist ein erster wichtiger Schritt, um auch später nicht abhängig zu werden. "  (Prof.Dr.Vollpott, Vorbildliche Strategien kommunaler Suchtprävention, Dokumentation, Sept.2008 bis Juni 2009, BzGA) Für eine nachhaltige Suchtvorbeugung in der Familie, im Kindergarten und in der Schule finden Sie hier Orientierungshilfen und Anregungen, außerdem Hinweise auf Interventionsmöglichkeiten bei Suchtgefährdung und Suchtsymptomatik, außerdem regionale Anlaufstellen.

Drogen:

Cannabis ist die am häufigsten konsumierte illegale Droge in Deutschland. Cannabismissbrauch, also anhaltend regelmäßiger Konsum, kann abhängig machen.(BZgA, Drugcom.de, Forschung und Praxis der Gesundheitsförderung, Bd. 32).

Ist mein Kind, ist einer meiner Schüler gefährdet? Und was sind eigentlich Partydrogen? Wie kann man einem jungen Menschen helfen, der mit harten Drogen in Kontakt gekommen ist?

Wenn Eltern oder Lehrer bemerken, dass sich ein Jugendlicher stark im Wesen, im Verhalten und körperlich verändert oder sie gewisse Utensilien finden, kann das ein Hinweis auf Drogenmissbrauch sein. Erziehende sind oft unsicher, ob ein Jugendlicher  wirklich Drogen nimmt und  wie sie mit ihm ins Gespräch kommen und ihm helfen können. Hinweise auf Möglichkeiten, Jugendliche aufzuklären und ihnen im Ernstfall beim Aussteigen zu helfen, finden sich hier.

Weiter Unterstützung und Hilfe finden Sie auch bei der Zentralen Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen.